Montag, 16. Januar 2023

Podcast: Warum sich noch heute Menschen am heiligen Benedikt orientieren

Die Benediktiner sind die älteste heute noch bestehende klösterliche Bewegung der katholischen Kirche im Westen. Was macht den Reiz der Klosterregel aus, die Benedikt von Nursia vor mehr als 1.500 Jahren schrieb? 

Benedikt von Nursia lebte im 5. Jahrhundert im ländlichen Italien, das von ihm gegründete Kloster auf dem Berg Montecassino gilt heute als Urkloster der Benediktinerinnen und Benediktiner. Viel weiß man nicht über Benedikt, es gibt nur eine kurze Lebensbeschreibung und seine Ordensregel. Die orientiert sich an der Gemeinschaft – und will dafür sorgen, dass diese Gemeinschaft zusammen wächst. 

Freitag, 13. Januar 2023

IMPULS : DER SCHWARZE PUNKT

Der Professor und der schwarze Punkt 

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes: 

„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“ 

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc. 

Nun lächelte der Professor und sagte: 

„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken. 

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ……. 

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw. 

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben. Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!"

Montag, 19. Dezember 2022

„Sprechen wir über Mord!?“ mit Angela Merkel über Wagners "Ring des Nibelungen"

Erstmals ist die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel Gesprächsgast in einem Podcast-Format.

Gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesrichter Thomas Fischer und Moderator Holger Schmidt diskutiert sie im SWR2 True-Crime-Podcast „Sprechen wir über Mord!?“ über strafrechtliche Zusammenhänge und Motive in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. 

Zentrale Begriffe sind dabei Habgier, Rache und Eitelkeit. Ganz wie im echten Leben ... und in der Politik! 

Montag, 15. August 2022

Die Festspielwurst

Um sich selbst ein Bild zu machen besuchte der Komponist Igor Strawinsky 1912 die Bayreuther Festspiele. Über die Pausen berichtet er folgendes: „Dann sind wieder die Würstchen an der Reihe, wieder ein Bier, wieder die Fanfare, wieder die Andacht, wieder ein Akt – der letzte. Fertig!“ An diesem Ritual hat sich bis heute nichts geändert!

Samstag, 30. Juli 2022

DER GEFÄHRLICHERE FEIND DES GUTEN

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch mit Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite geschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden, ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. … Bei genauerem Zusehen zeigt sich, daß jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art einen großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. … Das Wort der Bibel, das die Furcht Gottes der Anfang der Weisheit sei (Sprüche 1, 7), sagt, daß die innere Befreiung des Menschen zum verantwortlichen Leben vor Gott die einzige wirkliche Überwindung der Dummheit ist.

Dietrich Bonhoeffer

Donnerstag, 26. Mai 2022

Protestantischer Pastor aus Wittenberg ermutigt: Es braucht das Katholische!

Mit Sorge beobachte ich die Protestantisierungsbestrebungen in unserer Katholischen Schwesterkirche, wie sie sich in Maria 2.0 und im Synodalen Weg ausdrücken. 

Den Synodalen Weg halte ich für einen Irrweg, weil er die Protestantisierung der Katholischen Kirche forciert. Die Demokratisierung einer Volkskirche bedeutet immer, dass ein volkskirchliches Minimalchristentum zum kirchlichen Standard wird und die ganze Kirche banalisiert und das Evangelium verwässert. Die Demokratisierung der Evangelischen Kirche in Deutschland mit ihren Synoden hatte im III. Reich zur Folge, dass die braune Mehrheit in den Synoden die ganze Kirche total mit diesem braunen Ungeist kontaminierte, pervertierte und schließlich geistlich paralysierte, so dass die Evangelische Kirche im III. Reich eine einzige Geschichte von Glaubensverrat war. Leuchtende Ausnahme: Dietrich Bonhoeffer.

Sagen Sie deshalb bitte den „Reformern“:

1) Schauen Sie auf die Evangelische Kirche in Deutschland. Dort ist all das, wofür Sie kämpfen, Realität: Frauen als Priester, Synodalverfassung, verheiratete Pfarrer, Feminismus. Der geistliche und physische Zustand der evangelischen Kirche ist indes noch schlimmer und die Auswirkungen der Säkularisierung noch verheerender als in der katholischen Kirche. 

2) Wenn Sie unbedingt diese andere Kirche wollen, werden Sie doch evangelisch. Dort ist das alles umgesetzt, was Sie anstreben. 

3) Ich als Protestant mit katholischem Herzen und Pfarrer auf der Kanzel Martin Luthers würde die Protestantisierung der Katholischen Kirche für ein großes Unglück halten, denn diese Welt braucht das katholische Profil der katholischen Spiritualität mit Papsttreue, Marienverehrung und dem Beispiel der Heiligen der Kirche. Und die christliche Welt braucht die katholische Identität, weil es ein großer Verlust für die Christenheit wäre, wenn die katholische Farbe des Glaubens an Intensität verlöre. 
 
Brüderliche Grüße, 
Ihr Alexander Garth

Montag, 9. Mai 2022

Im Schlachthaus der Klassik-CDs


Können Klassik-CD-Kritiken Aufreger sein? David Hurwitz, Chefredakteur des Internet-CD-Magazins "Classics Today", schafft das mühelos mit seinem YouTube-Blog, den er zu Beginn der Corona-Krise startete. Das meiste, was er mit reger Mimik vorträgt, sind zu 95% Empfehlungen. Gerät er aber in Rage, wird die Kritik ein Schlachtfest. Hurwitz vernichtet Wilhelm Furtwänglers "Nazi-Neunte" Beethovens, kanzelt Teodor Currentzis ab und überlegt, ob Roger Norrington der schlechteste Dirigent aller Zeiten ist. 

Jüngst hat Hurwitz eine CD-Box mit Österreich-Bezug zerstört: die der Brahms-Sinfonien mit den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Jordan Symphoniker-Chefdirigent, jetzt ist er Musikchef der Wiener Staatsoper. Hurwitz ist gnadenlos: "Zeitverschwendung, Geldverschwendung, Verschwendung von Plastik und Ressourcen", Jordans Beethoven "war ein Nichts, und sein Brahms ist ein schlechtes Nichts", "die Essenz der Ziellosigkeit", "die Ausscheidung am Arsch der Zivilisation klassischer Musik", "vermeiden Sie diese Aufnahme wie den Tod".

Klassikbegeisterte treibt Hurwitz mit solchen Wutreden zur Weißglut in den Sozialen Medien. Aber: Wie kein anderer schürt Hurwitz gerade mit seinen polarisierenden Kritiken das Interesse an Aufnahmen klassischer Musik. Seine Schlachtungen stehen am Beginn von Festessen. Er zeigt, dass Kritik dann am vergnüglichsten und damit breitenwirksamsten ist, wenn sie klar Stellung bezieht. "Keep on listening", fordert Hurwitz seine Zuschauer auf. Und ob!

Freitag, 31. Dezember 2021

Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten

 

Mein Wunsch für 2022:

"Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten 
und lasse dich nicht, mein Leben mein Licht. 

Befördre den Lauf und höre nicht auf, 
selbst an mir zu ziehen, zu schieben, zu bitten."

(aus der Johannespassion von J.S. Bach)

Dienstag, 21. Dezember 2021

www.benedictusxvi.org

Die in Würzburg ansässige "Tagespost-Stiftung" hat ein eigenes Internetportal rund um den emeritierten Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger eingerichtet. Unter www.benedictusxvi.org finden sich unter anderem ausgewählte theologische Beiträge des Theologen zu den Festen des Kirchenjahres wie aktuell zum Advent. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, einen Newsletter zu bestellen, der täglich einen "Benedikt-Impuls für den Tag" verspricht.

Montag, 29. November 2021

Erleucht auch meine finstre Sinnen

In manchen Dingen bin ich gnadenlos altmodisch, vor allem, was die Musik betrifft. Ich habe da so meine Klassiker. Die wunderbare Arie "Erleuchte auch meine finstre Sinne" aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium ist für mich der perfekte Ausdruck der Weihnachtssehnsucht. Und so summe ich diese Melodie immer wieder vor mich hin, wahrlich großartig von Bach komponiert. Ich will, dass sie mir in Fleisch und Blut übergeht. Der Text ist ja nicht schwer: 

Erleucht auch meine finstre Sinnen, 
Erleuchte mein Herze 
Durch der Strahlen klaren Schein! 
Dein Wort soll mir die hellste Kerze 
In allen meinen Werken sein; 
Dies lässet die Seele nichts Böses beginnen.

Hier wird meine Adventssehnsucht wunderbar in Worte gefasst. Ich sehne mich nach etwas, was auch meine finstere Sinne erhellen wird. Dabei wird es nichts Grandioses sein, das es bewirkt. Es wird ein Wort sein, das mich trifft durch Mark und Bein, ein Wort, das mich am tiefsten erschüttert, ein Wort, das mein Herz erreicht, ein Wort, das mich verändert, ein Wort, das mich ins Licht stellt, so dass ich meine ganz eigenen Schatten werfe, und ich mich so sehe, wie mich Gott gemacht und gewollt hat. Es ist das Wort, das Fleisch werden wird an Weihnachten, das Kind in der Krippe. 

"Dein Wort", läßt Bach singen, "soll mir die hellste Kerze in allen meinen Werken sein; dies lässet die Seele nichts Böses beginnen." Es ist für mich die zentrale Stelle der Arie. Mir kommt in den Sinn: "Den Fürst dieser Welt, ein Wort kann ihn fällen." Ich versuchen nichts Böses zu beginnen. Ich will mich gegen das Böse, das in dieser Welt ist, stellen - und zwar mit der hellsten Kerze in der Hand und auf der Zunge, die es gibt, mit Deinem Wort in der Hand und auf der Zunge, mit dem Wort, das Fleisch wurde, mit Jesus Christus im Herzen. 

In schier endlosen Schleifen ersehnt der Sänger der Arie aus dem Weihnachtsoratorium die Erleuchtung der eigenen finsteren Sinne. "Ja, erleuchte mein Herze durch der Strahlen klaren Schein." Immer wieder wird dieser Satz wiederholt voller Sehnsucht. Ich bete: "Ach, komm, Herr Jesu Christ, Licht der Welt, meins Herzens Tür Dir offen ist, erleuchte auch meine finsteren Sinne. Amen.” 

Dir, liebe Freundin, lieber Freund, viel Freude und Erheiterung von Körper, Geist und Seele beim Hören. Ich wünsche Dir eine erleuchtende Adventszeit: Unser Herr und Heiland komme Dir entgegen mitten im Trubel Deines Alltags. Mach es gut! Werde erleuchtet!

Samstag, 27. November 2021

Die Entdeckung des Jahres: Konwitschnys Beethoven

Die Ära Konwitschny (1949-1962) war eine goldene Zeit für das Gewandhausorchester Leipzig. Viele hervorragende Aufnahmen entstammen diesem Abschnitt. Natürlich legte Franz Konwitschny (1901-1962) auch eine Gesamteinspielung aller Sinfonien Ludwig van Beethovens vor, und nicht nur eine: Die vorliegende Gesamteinspielung aus den Jahren 1959 bis 1961 ist die dritte und letzte.

Konwitschnys Beethoven hat Größe, Durchsichtigkeit und Schneid. Bei ihm hört man Details, die man sonst nie hört: nicht bei Carlos Kleiber, nicht bei Casals, bei Harnoncourt, bei Gardiner, Karajan, Zinman oder Abbado. Was jedoch über alle Maßen besticht, ist der unendliche Fluss der Musik, der bei Konwitschny mit Aura, Wärme und wundervollen Ideen vereint wird. Da zieht er das Tempo unmerklich an, da lässt er retardieren und dies alles nicht gekünstelt, sondern unendlich musikalisch. Ein Spritzer Furtwängler und eine Prise Toscanini, vereint mit eigenständiger Genialität. 

Diese Darstellung erscheint mir musikalisch als eine der bedeutendsten, die uns der Plattenmarkt bietet. Allein die Tatsache, daß mit peinlicher Gewissenhaftigkeit jede Wiederholung ausgeführt wird, verleiht den einzelnen Sätzen das nötige Eigengewicht und der Gesamtgestalt die richtigen Proportionen. Wichtig ist das vor allem für den ersten und letzten Satz, denen im Verein mit ideal bestimmten und unbeirrt durchgehaltenen Tempi titanische Kraft und an manchen Stellen ungeheure, kaum zu ertragende Spannungen verliehen werden. 

 Als Zugabe gibt's noch einige Ouvertüren in einheitlich grandioser Einspielung: Die drei Leonore Ouvertüren plus die Fidelio Ouvertüre - herausragend vor allem in den Fortepassagen -, die Coriolan Ouvertüre - ein weiterer Höhepunkt dieser Box - und die Ouvertüre zu Beethovens Ballett "Die Geschöpfe des Prometheus". Angesichts des hohen Alters der Aufnahmen muss die wunderbare Aufnahmequalität in höchsten Tönen gelobt werden. Kurz: Ein 'Must' für jeden Beethoven-Sammler.


Montag, 19. Juli 2021

Traditionis custodes: Alte Messe hat jetzt absoluten Kult-Status erreicht


„Traditionis custodes“ – die Wächter der Tradition. Das klingt schon wie der Untertitel von „Die Mumie 5“. Als würden sich Wächter aus den Untiefen erheben und alte Schätze verteidigen. Genau das tut auch das Motu Proprio. Die kirchenpolitische Absicht ist fraglich, die psychologische Wirkung ist klar. Die Alte Messe hat jetzt absoluten Kult-Status erreicht.

Wer Langeweile will, kann sich als Anhänger des Synodalen Wegs mit Regenbogen-Fahne in den Novus Ordo setzen. Die Coolen gehen jetzt in den Untergrund und feiern die Alte Messe mit Weihrauch, Choral und Latein. Die Alte Messe ist T-Rex und Te Deum, krasser als Hoodie, Tupac und Thug Life.

Es gibt jetzt nichts Härteres als die Alte Messe, nichts Revolutionäreres. Alte weiße Männer haben Angst vor ihr, bezeichnen ihre Anhänger als „wahre Kirche“ und würden sie am liebsten vertreiben. Wer weiß, was passiert, wenn man die Jugend gewähren lässt? Wer weiß, was passiert, wenn man das Diktat der Alten durch die Frische aller Zeiten ersetzt?

Die Alte Messe ist jünger als der Novus Ordo. Ihr werdet uns nicht mehr los. Das ist ein Versprechen. Aus der Kanalisation wird Weihrauch aufsteigen, wenn ihr uns aus den Kathedralen verbannt.

Josef Jung - https://www.thecathwalk.de/

 

Montag, 22. März 2021

Dackel: Von kleinen Hunden und großen Irrtümern

Alles über den Lieblingshund der Bayern: Dachshund, Dackel, Teckel....gelten als stur. Und schwer zu erziehen. Sie bellen ständig und mögen keine anderen Hunde. Stimmt das wirklich? Wie ist es denn eigentlich, der Bayern liebstes Zamperl? Der Schmidt Max war Dackelsitten ...

Es gibt ihn kurzhaarig, langhaarig und rauhaarig. Idealerweise wiegt er unter zehn Kilo und darf im Flugzeug noch als "Handgepäck" befördert werden. Er ist der Hund, den Adelige wie die Wittelsbacher züchten und dem Picasso erlaubte, eines seiner Kunstwerke zu fressen. Bayerns geliebtes Zamperl: der Dackel. Der Schmidt Max ist diesmal zum Hundehüten verpflichtet worden. In Begleitung der Rauhaardackel-Dame Maxi versucht der "freizeit"-Moderator die Welt der Jagdhunde mit den kurzen Beinen zu verstehen. Warum war Waldi, das Maskottchen der Münchner Olympiade, für den Bestand des Dackels wichtig? Warum hat Bayern ein Dackelmuseum? Was sollte man bedenken, wenn man sich für einen Dackelwelpen entscheidet? Aber eine Frage beschäftigt den Schmidt Max besonders: "Was will Maxi mir sagen, wenn sie mich mit Dackelblick anschaut?“ Denn über den Dackel heißt es, er sei verspielt, loyal, aber auch stur und neige zur Selbstüberschätzung …