Es gibt Bücher, die zum Grundbestand des geistlichen Lebens gehören. Sie sind Spiegel der Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben, und wurden daher zu Inspirationsquellen und Wegbegleitern für die religiöse Bildung. Seit den Zeiten der Urkirche hat man immer wieder solche Werke verfasst: Autobiographien und Tagebucheinträge, Gedichte und Lieder, Gebete und Meditationen, Regeln und Anleitungen, Visionsberichte, Briefe und Spruchsammlungen – ihre literarischen Gattungen und Formen sind sehr verschieden, doch betreffen sie über die Zeiten hinweg offenbar einen Kern des „Menschlichen“: das Leben mit Gott. So sind diese Werke zu Büchern geworden, die man gelesen haben muss! P. Prof. Dr. Michael Plattig OCarm von der PTH Münster möchte uns mit ausgewählten Klassikern der spirituellen Literatur bekannt machen und sie vorstellen – und lädt dazu ein, diese Werke zu lesen.
Ein wirklich sehr lehrreicher Film [vor allem auch für meine Mitbrüder, die regelmäßig alte Bücher aus der Klosterbibliothek entleihen], denn es geht hier nicht nur um angemessenes Verhalten in einer Bibliothek, sondern besonders auch um die richtige und sachgemäße "Behandlung" von wertvollen Handschriften.
Eine imposante Naturlandschaft. Steile Felsen, tosendes Wildwasser. Das alles steht für den Nationalpark Gesäuse - im Norden der Steiermark. Inmitten dieser atemberaubenden Bergwelt steht seit fast 1000 Jahren ein Kloster - das Benediktinerstift Admont. Es ist seit jeher ein Ort der Spiritualität und Kontemplation - der Wissenschaft und Kunst. Das Stift beherbergt eine Barockbibliothek der Superlative. Als weltweit größte und wohl auch schönste beherbergt sie rund 70.000 Bücher, darunter 1.400 unschätzbar wertvolle Handschriften. Sie beinhaltet wertvolle Dokumente der europäischen Geistes-, Schrift- und Druckkultur, an denen die Entwicklung der christlichen Religion als kulturbildende Kraft ebenso abzulesen ist wie die Entwicklung europäischer Geistesgeschichte. Das alles klingt (besonders für Klosterbibliothekare) sehr verlockend. - Genau das, was ich jetzt (für eine Woche) brauche. - "Ich bin dann mal weg!"
Seit 1997 Benediktinermönch in der Erzabtei St. Ottilien (Bayern). Wurde dort 2004 zum Priester geweiht. Bisherige Tätigkeitsfelder: Seelsorger, Klosterbibliothekar, Webmaster, Mitarbeiter im Antiquariat und der Klostermetzgerei, Tischdiener, Mitglied des Geheimen Rates. Mich interessieren besonders: Gott, die Musik Richard Wagners, gute Zigarren und Pfeife rauchen, sowie lesenswerte Bücher (genau in dieser Reihenfolge).
The Starved and the Silent
-
The Starved and the Silent by Father Aloysius Schwartz chronicles his
mission to aid the impoverished in postwar Korea, exploring cultural
contrasts and au...
Niedergang des Petrusamtes?
-
Im Folgenden präsentiere ich einige kritische und weiterführende
Überlegungen zum Auftreten und Verhalten der letzten Päpste seit Paul VI.
Privates Foto (2...
Kann unser Gebet die Vergangenheit berühren?
-
Text to Speech Button Blogbeitrag anhören Kann unser Gebet die
Vergangenheit berühren? Pater Pio über Gottes Ewigkeit und die Kraft des
Gebets Viele Mens...
Hinter den Kulissen von WIRKSAM
-
Lisa-Marie Liebig-Micko und Dr. Uta Piereth // It’s time to say goodbye.
Nach einem Jahr voller Ausstellungen rund um das Thema „WIRKSAM.
Frauennetzwerke...
-
*13. Sonntag im Jahreskreis (C) in der Klosterkirche von St. Ottilien am
28. Juni 2026*
Erste Lesung: 2 Könige 4,8-11.14-16a
Zweite Lesung: Römer 6,3...
Sich lieben lassen
-
Es ist schon über 20 Jahre her. Ich saß in einer Karfreitagsliturgie eines
mittlerweile schon längst aufgelösten Franziskanerklosters und der Priester
spra...
Epilog – eine Dekade geht zu Ende
-
Liebe Leser, verehrte Abonnenten und Kommentatoren, vorweg: nach reiflicher
Überlegung steht der Entschluß, pfeifenblog.de nicht weiter fortzuführen
und ...
Armenienreise 2026 – Abschluss
-
Wo ist bloß die Zeit hin? Ich kann kaum glauben, wie schnell der letzte Tag
der Reise gekommen ist. Unser Weg führte uns zuerst zum Kloster Geghard,
das zu...
Kreuzweg nach Erzbischof Fulton Sheen
-
Vorbereitungsgebet O Herr Jesus, der Vorhang hebt sich nun über dem ernsten
und erschütternden Drama deiner erlösenden Liebe. Und wenn ich eine Worte
höre:...
Fingerübungen
-
Nach einer längeren Pause habe ich mich dazu entschlossen, ein paar frische
Zeilen in den Orbit zu schießen. Den gemütsverschattenden Gedanken,
wahrschei...
Für das Gebet mit dem WORT GOTTES
-
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Herr Jesus, lebendiges Wort des Vaters, in Dir finden wir das Licht, das
unsere Schri...
„Wohin auch immer das führen wird“
-
Und zum Schluss war es dann doch wieder Rom. Als Kardinal Marx seinen Brief
vorstellte und seine Begründung zum angebotenen Amtsverzicht vorstellte,
war ...
die Freiheit eines Märtyrers
-
Am 03. Februar feiern wir Benediktiner von Admont unser Patrozinium. Auch
dieses Jahr kam Prior P. Maximilian Krenn OSB, Administrator des Kärntner
Benedik...
Times are a changin!
-
Liebe Pfeifenfreunde,
vor ein paar Jahren haben Mani Arenz und ich diesen Blog zum Thema "Pfeife
rauchen" gegründet. Der Blogname stammt von unseren Nickna...
Weihnachten 2017
-
Das erfreulichste Ereignis des nun ablaufenden Jahres war ohne Zweifel die
Goldene Hochzeit meiner Eltern, die wir im Mai feiern durften. Dieser
sonnige un...