Diese Live-Aufnahme von den Salzburger Festspielen (Orfeo) aus dem Jahr 1953 zeichnet sich durch Wilhelm Furtwänglers einzigartige und meisterhafte Interpretation des Werkes aus. Seine langsamen, getragenen Tempi nehmen zwar einigen komischen Momenten der Oper etwas von ihrem Witz, verstärken aber die dramatischen Passagen ungemein. Die Besetzung, allen voran Cesare Siepi als herausragender Giovanni, ein würdiger Nachfolger von Ezio Pinza, wird ihrem Dirigenten gerecht. Elisabeth Grümmer ist eine exzellente Donna Anna, und an ihrer Seite verkörpert Anton Dermota einen idealen Don Ottavio. Elisabeth Schwarzkopf ist als Donna Elvira unvergleichlich, Walter Berry ein Masetto voller jugendlicher Energie, und Raffaele Arié singt einen passenden Komtur. Otto Edelmann hingegen mangelt es als Leporello an komischem Talent, und Erna Berger klingt als Zerlina etwas zu alt für die Rolle.
Die argentinischen Bischöfe sind besorgt
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Von Caminante Wanderer* Die argentinischen Bischöfe sind besorgt und
nervös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen entgleitet alles, und
sie wissen ni...
vor 2 Stunden


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