Donnerstag, 29. Januar 2026

Impuls: Das Licht der Welt sein (Mt 5,14)

Es kann vorkommen, dass ich, wenn ich arbeite, nicht in der Lage bin, meine Aufmerksamkeit ganz auf Gott zu richten – aber Gott verlangt das auch nicht von mir. Immerhin kann es jedoch mein Wunsch und Vorsatz sein, meine Arbeit mit Jesus und für Jesus zu tun. Das ist etwas Schönes, und das will Gott auch. Er möchte, dass unser Wollen und Wünschen sich auf ihn, auf unsere Familie, unsere Kinder, unsere Brüder und auf die Armen richten. 

Jeder von uns ist und bleibt nur ein kleines Werkzeug. Wenn du die Bestandteile eines Elektrogeräts anschaust, siehst du ein Gewirr von großen und kleinen, neuen und alten, teuren und billigen Drähten. Wenn kein Strom durch sie fließt, gibt es kein Licht. Diese Drähte sind du und ich. Der Strom ist Gott. Wir haben die Macht, den Strom durch uns fließen zu lassen, uns zur Verfügung zu stellen, dass er sich unser bedienen kann, ihn so das Licht der Welt erzeugen zu lassen – oder uns zu weigern, von ihm gebraucht zu werden und damit zuzulassen, dass die Finsternis sich ausbreitet. 

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

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