Montag, 9. März 2026

Mein Lieblings-Ring: Knappertsbusch (Bayreuth, 1957)

Welch ein Staraufgebot an Dirigenten und Sängern gab es in den 50er-Jahren in Bayreuth! Zu den Stammgästen zählten Astrid Varnay, Josef Greindl und natürlich Hans Hotter, der in den diesen Jahren in Höchstform war. Ich persönlich bevorzuge Knappertsbuschs gewaltige, eindringliche Autorität gegenüber Keilberths flinkem und temperamentvollem Stil, doch beide sind Meister des Wagner’schen Idioms. 

Hans Knappertsbusch war ein Dirigent, der im Theaterkontext seine ganze Pracht entfaltete. Seine Studioaufnahmen geben zwar nur einen kleinen Einblick in seine Herangehensweise, können aber das intensive Erlebnis, das er im Opernhaus schuf, nicht wiedergeben. In dieser Aufführung wird er von einem der größten Orchester der Operngeschichte begleitet – jede Nuance der Streicher wird mit solcher Klarheit wiedergegeben, dass man beinahe die Melodie von ihnen diktieren könnte. Knappertsbusch war kein strenger Dirigent und bekannt dafür, es mit der Präzision des Ensembles oder gar der Proben nicht so genau zu nehmen. Dennoch scheint er sein Orchester stets dazu anzuspornen, den Geist der Musik zu erfassen und eine mitreißende, schwungvolle und fließende Aufführung zu schaffen, ohne dabei gehetzt oder kraftlos zu wirken. 

Astrid Varnay übernimmt alle drei Brünnhilden und meistert die jeweils unterschiedlichen stimmlichen Anforderungen mit Präzision und beeindruckender Präsenz. Die Rolle des Siegfried teilen sich Bernd Aldenhoff und Wolfgang Windgassen . Obwohl die Aufteilung der Rolle mitunter den Fluss stören kann, tragen beide Tenöre mit ihrer gemeinsamen lyrischen Sensibilität zum Geschlossenheitsgefühl bei. Ludwig Suthaus , selbst ein gefeierter Siegfried, verleiht der Rolle des Loge mit viel Feingefühl und stimmlicher Kraft Ausdruck. 

Hans Hotter hat zwar gelegentlich stimmliche Ungenauigkeiten, doch diese werden von seinem tiefen Verständnis für Wotans Komplexität und moralische Ambivalenz überstrahlt. Seine Interpretation von Schlüsseltexten wie „Der freier als ich, der Gott“, „So küsst er die Gottheit von dir!“ und „Der Augen, leuchtendes Paar“ ist von Noblesse und dem zarten Pathos seiner väterlichen Qual durchdrungen und geht direkt ins Herz. 

Diese Unmittelbarkeit wird nicht unerheblich durch die souveräne Kontrolle Knappertsbuschs über die sich steigernde Spannung verstärkt; dies ist die Apotheose des Wagner’schen Dramas. Die junge Birgit Nilsson glänzt als Sieglinde – ihre Darbietung ist so fesselnd, dass es schade ist, dass sie nach ihrer engen Verbindung mit Brünnhilde nur noch selten in diese Rolle zurückkehrte. Ramón Vinay verstärkt das Ensemble als Siegmund zusätzlich; sein Heldentenor ist ideal für die Rolle. Elisabeth Grümmer stiehlt in ihren Auftritten als Freia und Gutrune beinahe allen die Show. 

Die Mono-Klangqualität ist für 1957 hervorragend, mit minimalen Verzerrungen und klaren Stimmen, wobei auch das Orchester – und das gelegentliche Husten aus dem Publikum – deutlich und detailreich zu hören ist: Mein absoluter Lieblings-Ring!

Mittwoch, 18. Februar 2026

Impuls zum Aschermittwoch : Die »Waffen« des Gebets, des Fastens und der Buße

Die Fastenzeit erinnert uns daran, daß das Leben des Christen ein ununterbrochener Kampf ist, in dem die »Waffen« des Gebets, des Fastens und der Buße eingesetzt werden. Das Böse, jede Form von Egoismus und Haß bekämpfen und sich selbst entsagen, um in Gott zu leben, das ist der aszetische Weg, den jeder Jünger Jesu zu gehen berufen ist – mit Demut und Geduld, mit Großmut und Beharrlichkeit. 

Die gehorsame Nachfolge des göttlichen Meisters macht die Christen zu Zeugen und Aposteln des Friedens. Wir könnten sagen, daß diese innere Haltung uns hilft, auch besser deutlich zu machen, was die christliche Antwort auf die Gewalt sein muß, die den Frieden in der Welt bedroht. Sicher nicht Rache, Haß, ebensowenig Flucht in einen falschen Spiritualismus. 

Die Antwort dessen, der Christus nachfolgt, ist vielmehr, den Weg zu gehen, den er gewählt hat, als er angesichts der Übel seiner Zeit und aller Zeiten entschlossen das Kreuz auf sich nahm und den längsten, aber wirksamsten Weg der Liebe ging. Auf seinen Spuren und mit ihm vereint müssen wir alle uns bemühen, dem Bösen mit dem Guten, der Lüge mit der Wahrheit, dem Haß mit der Liebe zu begegnen.

Aus: Benedikt XVI. - Predigt, 01. März 2006

Dienstag, 17. Februar 2026

Da geht´s ja zu, wie im Kloster!

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Ja, manchmal denke ich mir, geht´s im Kloster zu wie zur Zeit Ludwigs XVI. Und das sieht dann so aus:

Versailles 1780, am prunkvollen und dekadenten Hof Ludwigs XVI. Hier spinnen die Inhaber der Macht ihre Intrigen. Wer nicht mit Witz und Schlagfertigkeit beeindrucken kann, hat schon verloren. Ein für alle Mal ist er der Lächerlichkeit preisgegeben.

Das gesellschaftliche Parkett ist glatt, geschliffene Sprache und scharfer Wortwitz stellen alltägliche Waffen dar. Ein gutes Bonmot kann bis zum Erzabt König führen. Ernsthafte Konversation, Themen von "draußen" sind zu meiden und bedeuten den gesellschaftlichen Tod.



Das gesellschaftliche Parkett ist überaus glatt, ein Wort am falschen Platz oder zur falschen Zeit gesagt, falsch gesetzt, zu sarkastisch oder zu brav formuliert, kann das Genick brechen.

Das sehen wir hier am Schicksal des perfiden Abbé de Vilecourt. Als der König ihn nach einem seiner Vorträge lobt, er habe Gottes Existenz vortrefflich bewiesen, glaubt der Abbé, noch etwas daraufsetzen zu müssen... Ein "tödlicher" Fauxpas:



Diese sarkastische und geistreich funkelnde Komödie, eine mehrfach prämierte Rokkoko-Satire von Patrice Leconte aus dem Jahre 1996, zeigt bravourös inmitten einer Entourage aus Lakaien, Höflingen und Schranzen einen Aspekt scheinheiligen Bösartigkeiten adliger Widersacher und Neider in der dekadenten und frivol raffinierten Etikette von Bel Esprit & Bonmot mit dem Ziel eines letztendlichen, skrupellosen gesellschaftlichen Todesurteils, des "Ridicule".

Es ist eine Welt des schönen Scheins, in der sich die gelangweilten Zukurzgekommenen mit gesitteter Schlagfertigkeit an einem grausamen Spiel ergötzen: Je bösartiger die Wirkung, desto besser das Bonmot. Die distinguierte Wortwahl täuscht nur über den despektierlichen und defätistischen Tonfall hinweg – die Sprache ist eine Waffe, und ihre Sottisen können, ja sollen gar menschliche Existenzen vernichten.

Als bitterböse und zugleich amüsante Satire inszeniert Patrice Leconte dieses Versailler Fegefeuer der Eitel- und Begehrlichkeiten. Unverstaubt, frech und intelligent. Ein schillerndes Kostümspektakel, hinter dessen Pudermaske und Prunkfassade jedoch stets die Fratze zeitloser Lächerlichkeiten hindurchschimmert (die hervorragende deutsche Fassung besorgte Hans Magnus Enzensberger).


HINWEIS (zu meiner eigenen Sicherheit): Es handelt sich hier um einen Faschingsbeitrag. - Im Kloster geht es - außer an Fasching (und in einigen "Rekreationsrunden") - natürlich nicht so zu! Alle Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen, Mitbrüdern, (Erz-)Äbten, Orten oder Handlungen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. 

Montag, 16. Februar 2026

Was ein Mönch so hört (15): The Greatest Recordings EVER! Wagner: The Ring (Keilberth, Bayreuth 1955)


Die sensationelle Aufnahme von Wagners ‚Ring’ aus Bayreuth von 1955 schreibt die mediale Rezeptionsgeschichte neu. Es gibt künstlerisch weder auf der Bühne noch im Orchestergraben kaum vergleichbares.

Der Bayreuther ‚Ring’ von 1955 ist ein großes Hörabenteuer. Eines, das Augen und Ohren öffnet, für das, was in Bayreuth einmal möglich war. Eines, das künstlerisch herausragt aus allen erhältlichen Wagner-Aufnahmen. Eines, das ein junges Wagner-Ensemble festgehalten hat, dessen Namen noch heute gewicht haben. Der Bayreuther ‚Ring’ von 1955 ist nichts weniger als ein sensationelles Dokument, das einmal mehr heutige Bayreuth-Größen am Pult und auf der Bühne vehement in Frage stellt, unabhängig davon wie sich die Bedingungen geändert haben.

>> Ganze Kritik lesen auf klassik.com


Das Rheingold Hans Hotter (Wotan), Gustav Neidlinger (Alberich), Georgine von Milinkovič (Fricka), Rudolf Lustig (Loge), Paul Kuen (Mime), Ludwig Weber (Fasolt), Josef Greindl (Fafner), Josef Traxel (Froh), Hertha Wilfert (Freia), Jutta Vulpius (Woglinde), Elisabeth Schärtel (Wellgunde), Maria Graf (Flosshilde)

Die Walküre Astrid Varnay (Brünnhilde), Hans Hotter (Wotan), Gré Brouwenstijn (Sieglinde), Ramón Vinay (Siegmund), Josef Greindl (Hunding), Georgine von Milinkovič (Fricka/Grimgerde), Hilde Scheppan (Helmwige), Gerda Lammers (Ortlinde), Hertha Wilfert (Gerhilde), Elisabeth Scheppan (Waltraute), Jean Watson (Siegrune), Maria von Ilosvay (Schwertleite)

Siegfried Wolfgang Windgassen (Siegfried), Hans Hotter (Der Wanderer), Astrid Varnay (Brünnhilde), Maria von Ilosvay (Erda), Ilse Hollweg (Waldvogel)

Götterdämmerung Astrid Varnay (Brünnhilde), Wolfgang Windgassen (Siegfried), Josef Greindl (Hagen), Hermann Uhde (Gunther), Gré Brouwenstijn (Gutrune), Maria von Ilosvay (Waltraute/1. Norn), Georgine von Milinkovič (2. Norn), Mina Bolotine (3. Norn)

Chor und Orchester der Bayreuth Festspiele, Joseph Keilberth


Freitag, 13. Februar 2026

Aktuelle Tischlesung: Die Mozarts - Geschichte einer Familie von Michael Lemster

Der Aufstieg der Familie Mozart 
Die Geschichte der Mozarts beginnt nicht in Salzburg, sondern in einem kleinen Dorf bei Augsburg. Hier liegen die Wurzeln einer Familie, die der Menschheit ein großes Geschenk gemacht hat: drei Generationen an Musikern von europäischem Ruhm und den Pianisten, Organisten, Violinisten, Musikunternehmer und Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Michael Lemster erzählt in seinem Buch vom Aufstieg und Erlöschen der Mozarts, von ihren Anfängen im 15. Jahrhundert bis zum Tod der letzten Nachfahrin im Jahr 1965: 

 - Der Aufstieg der Familie Mozart: vom Bauern zum Handwerker zum Künstler und vom aufgeklärten Höfling zur bürgerlichen Existenz 

- Eine lebensprall erzählte Familiengeschichte, eingebunden in die Geschichte Europas 

- Der Stammbaum der Familie Mozart: Mozarts Vorfahren und seine Eltern Leopold und Anna Maria, Ehefrau Constanze Weber und Mozarts Söhne Franz Xaver und Carl Thomas Mozart 

 - Ein Leben für die Musik: die Compagnie Mozart, der Familienbetrieb des Leopold Mozart, und ihre Reisen durch Europa 

- Was Mozart inspirierte: von den ersten Kompositionen als Wunderkind, über künstlerische Krisen bis hin zur Veröffentlichung seiner Werke wider Willen durch Mozarts Ehefrau Constanze 

Die Mozarts – Familienbiografie und Panorama der europäischen Geschichte 
Die Mozarts, deren Aufstieg nach dem Dreißigjährigen Krieg begann, stehen für prägende Epochen der europäischen Geschichte. Kreativ und ehrgeizig meisterten sie die Herausforderungen ihrer Zeit. Die Biografien der Familienmitglieder sind reich an Höhepunkten und Krisen, Rätseln und Verwicklungen. War Leopold Mozart wirklich der unnachgiebige Zuchtmeister des kindlich-unbekümmerten Wolfgang? War das »Bäsle« die große, aber unmögliche Liebe des Komponisten? Und war Wolfgangs Frau Constanze der Ruin der Familie oder die Mutter ihres Nachruhms? 

Mit feinem Gespür für das Zeitkolorit wirft Michael Lemster in seinem Mozart-Buch ungewöhnliche Fragen auf und erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Familie, deren Geist vor allem in der klassischen Musik unsterblich wurde!

Samstag, 31. Januar 2026

„Liberale Theologie: aufgeklärt – oder geistlich leer?“

 

Wir schwanken beim Christentum häufig zwischen „alles erklären“ und „endlich wieder glauben können“. Die Lösung liegt nicht in plumper Naivität – und auch nicht im kalten Zerlegen. Wahrer Glaube entsteht aus Begegnung. Nicht ein „netter“ Moralkodex trägt uns, sondern Wahrheit, die ruft, heilt und aus der heraus ein neues Leben wächst. Glauben wirkt.

Donnerstag, 29. Januar 2026

Impuls: Das Licht der Welt sein (Mt 5,14)

Es kann vorkommen, dass ich, wenn ich arbeite, nicht in der Lage bin, meine Aufmerksamkeit ganz auf Gott zu richten – aber Gott verlangt das auch nicht von mir. Immerhin kann es jedoch mein Wunsch und Vorsatz sein, meine Arbeit mit Jesus und für Jesus zu tun. Das ist etwas Schönes, und das will Gott auch. Er möchte, dass unser Wollen und Wünschen sich auf ihn, auf unsere Familie, unsere Kinder, unsere Brüder und auf die Armen richten. 

Jeder von uns ist und bleibt nur ein kleines Werkzeug. Wenn du die Bestandteile eines Elektrogeräts anschaust, siehst du ein Gewirr von großen und kleinen, neuen und alten, teuren und billigen Drähten. Wenn kein Strom durch sie fließt, gibt es kein Licht. Diese Drähte sind du und ich. Der Strom ist Gott. Wir haben die Macht, den Strom durch uns fließen zu lassen, uns zur Verfügung zu stellen, dass er sich unser bedienen kann, ihn so das Licht der Welt erzeugen zu lassen – oder uns zu weigern, von ihm gebraucht zu werden und damit zuzulassen, dass die Finsternis sich ausbreitet. 

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

Donnerstag, 22. Januar 2026

Spuren ins Nirgendwo – Der Dirigent Carlos Kleiber

Carlos Kleiber war einer der legendären Dirigenten seiner Zeit, berühmt für seine seltenen, aber meisterhaften Interpretationen. Sein Repertoire war für einen bedeutenden Dirigenten ungewöhnlich klein; er konzentrierte sich auf wenige Sinfonien, Klavierkonzerte und Opern und verlangte ungewöhnlich lange Proben. Dennoch gelang es ihm, seinen Musikern Höchstleistungen abzuverlangen, weil er sie genauso sehr von der Musik begeisterte wie er selbst. 

Am 11. Juli 2004 setzte sich Carlos Kleiber in sein Auto und fuhr von München über die Alpen zu seinem Ferienhaus im abgelegenen slowenischen Dorf Konjsica. Dort schrieb er einen letzten Brief an einen Freund, in dem er sich von der Welt verabschiedete. Kurze Zeit später wurde der Dirigent, zunehmend von Krankheit und Leiden geplagt, tot aufgefunden. 

Der Dokumentarfilm „Spuren ins Nirgendwo – Der Dirigent Carlos Kleiber“ ist der erste Film, der sich der rätselhaften Persönlichkeit des Dirigenten widmet. Der Film folgt den Spuren von Kleibers letzter Reise und porträtiert anhand der Erinnerungen von Freunden und Weggefährten – darunter das erste und einzige Interview mit seiner Schwester Veronika Kleiber – einen Dirigenten, der für seine schwierige Persönlichkeit ebenso bekannt war wie für sein brillantes Werk. 

Eric Schulz’ Film enthält nicht nur eindrucksvolle Aufnahmen von Kleiber selbst, sondern auch äußerst aufschlussreiche Aussagen der genannten Freunde und Weggefährten. Mit Veronika Kleiber, Michael Gielen, Plácido Domingo, Brigitte Fassbaender, Otto Schenk, Alexander Werner, Manfred Honeck, Otto Staindl, Klaus König, Karl Friedrich Mess, Anne Kirchbach, Martha Scherer u. a.


Montag, 12. Januar 2026

Das Rebus Preisrätsel 2026

Das Preis-Rebus ist eigentlich eine alte Ottilianer Tradition, die auf diese Weise wieder "reanimiert" werden soll. Das Rätsel stammt aus den Beständen unserer Klosterbibliothek und wurde von P. Cyrillus Wehrmeister OSB erstmals 1931 im Ottilianer "Heidenkind-Kalender" veröffentlicht. Es ist vielleicht nicht so ganz einfach zu lösen, aber dafür gibt es dann auch einen sehr lesenswerten Buch-Preis zu gewinnen. (>> LINK ZUM BUCH-PREIS)

 - DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN - 

Bitte senden Sie die Lösung (Betreff: PREISRÄTSEL 2026) an: 
siegfried@ottilien.de 

Die Lösung sollte bis zum 10. Dezember 2026 zusammen mit Ihrer Postanschrift eingesandt werden. Sollten mehrere richtige Lösungen eingehen, entscheidet das Los. Mönche sind von der Teilnahme ausgeschlossen! Der Gewinner bekommt den Preis pünktlich zum Weihnachtsfest zugeschickt. 

Viel Glück! 
Ihr P. Siegfried Wewers OSB

Donnerstag, 8. Januar 2026

New York Times empfiehlt Bayreuth-Reise

Die renommierte "New York Times" empfiehlt jedes Jahr Reiseziele in aller Welt. Dieses Mal ist auch eine Stadt in Deutschland dabei: Bayreuth. Warum die Wagner-Stadt und nicht Berlin, München oder Hamburg? Das hat folgenden Grund. 

Bayreuth ist eine Reise wert, so das Urteil und die Empfehlung der renommierten US-Zeitung "New York Times". Gerade in diesem Jahr. Und das hat einen Grund: Die Stadt in Bayern zieht jedes Jahr im Sommer Wagner-Liebhaber aus aller Welt an. In diesem Jahr steht dazu ein besonderes Ereignis auf dem Plan: Die Bayreuther Festspiele zu Ehren Richard Wagners (1813 bis 1883) und seiner Musik feiern Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen. 

Und so schaffte es das 75.000-Einwohner-Städtchen in Oberfranken auf die Liste der "New York Times" – es ist die einzige deutsche Stadt unter den 52 Reise-Empfehlungen. Die Zeitung preist die Festspiele als "beispiellos" und weist darauf hin, dass Tickets weltweit unter Wagner- und Opern-Fans heiß begehrt sind. Andere Städte auf der Liste für 2026 sind etwa Warschau, Bangkok und die Karibik-Insel Saba.