Gabriel Fauré komponierte sein Requiem ursprünglich für den liturgischen Gebrauch und führte es 1888 urauf. 1893 fügte er zwei Sätze hinzu, das Offertorium und das Libera me. Die Uraufführung in der heute bekanntesten Fassung für großes Orchester fand 1900 statt. John Rutters Aufnahme von 1985 verwendete erstmals die Fassung von 1893 für Streicher, Harfe, Pauken, Hörner, Trompeten und Orgel. Diese Fassung ist im Wesentlichen ein Kammerwerk, und Rutter reduziert die Chorgröße, um sie der Intimität der Orchestrierung anzupassen. Das Ergebnis ist ein strenger klingendes Werk, dessen Klarheit und Reinheit jedoch in neuem Licht erstrahlen. Rutters Interpretation zeichnet sich durch ihre reduzierte, klare Linearität aus; sie erzielt viel Ausdruckskraft ohne die romantische Fülle eines großen Orchesters. Die von ihm gegründeten Cambridge Singers und Mitglieder der City of London Sinfonia spielen mit Disziplin, reinem und leuchtendem Ton und lyrischer Intensität. Es ist eine rundum strahlende Aufführung, die jeden Liebhaber des Requiems begeistern dürfte. Ebenfalls enthalten ist eine wunderschöne Interpretation von Le Cantique de Jean Racine in einer von Rutter für Streicher und Harfe arrangierten Fassung. Die CD wird ergänzt durch ebenso ergreifende Interpretationen von Faurés kurzer Messe basse für Frauenstimmen und Orgel sowie mehrerer kurzer Motetten. Der Klang ist etwas hell, was jedoch der schlichten Klarheit des Chorklangs durchaus gerecht wird.
An Altarpiece of St Bartholomew
-
For the feast of St Bartholomew the Apostle, here is a beautiful altarpiece
dated to about 1440, which depicts a series of stories from his traditional
leg...
vor 3 Stunden

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen