Freitag, 26. Dezember 2008

"FRÜHER WAR MEHR LAMETTA ..." - Romantische Weihnachten im Kloster (Teil 2)

Lieber S.,
ich werde wohl den Weihnachtsgruß aus der Erzabtei nicht mehr toppen können, darf aber an dieser Stelle auch unseren Beitrag zu Deiner ganz privaten Sammlung von romantischen, privaten Weihnachtsdekorationen in deutschen Klöstern leisten.
Wir sehen hier das Modell 'Kriegswinter 44' nach der vollständigen Dekoration mit einem bereits freudig dreinblickenden, reich bescherten Mitbruder (für eine Ansicht seines Geschenkes bitte den Bildausschnitt vergrößern).
Ja, so feiert man bei uns, dem strengsten aller Chorherrenorden. Wer kann da schon asketisch mithalten?"...
Anmerkung: Pater Prior R. aus der Abtei H. sei ein herzlicher Dank für diesen romantischen Einblick in die Weihnachtsstube seines Klosters ausgesprochen. - Falls auch Sie (natürlich vorausgesetzt Sie sind Mönch oder Nonne, Abt oder Abtissin) einen Gastbeitrag zur Blog-Post-Reihe "FRÜHER WAR MEHR LAMETTA ..." - Weihnachten im Kloster beitragen wollen, schicken Sie mir diesen bitte (mit einem Foto als Beweismaterial) per Email, damit die ganze (andere) Menschheit auch daran teilhaben kann.
Abschliessend zu diesem Beitrag gibt es jetzt natürlich auch noch den "Originalbeitrag", der dieser Blog-Post-Reihe den Namen gegeben hat, - quasie als "Weihnachtsgeschenk":
"FRÜHER WAR MEHR LAMETTA ..."
(Weihnachten bei den Hoppenstedts)

Mittwoch, 24. Dezember 2008

"FRÜHER WAR MEHR LAMETTA ..." - Romantische Weihnachten im Kloster (Teil 1)



FROHE WEIHNACHTEN!

Foto: Christbaum und Krippe im großen Rekreationszimmer von St. Ottilien (Archivbild)

"Nachdem in den vergangenen 10 Jahren, die ich mittlerweile in Ottilien bin, wahrscheinlich schon alle „Kloster-Standard-Weihnachtskarten“ von mir verschickt wurden, habe ich mir diesmal die Mühe gemacht, ein ganz neues und unverbrauchtes Motiv für den Weihnachtsgruß zu finden, der auch einmal einen weihnachtlichen Innen-Einblick in unsere „gute Stube“ geben soll.

Und in unserem Rekreationszimmer (Gemeinschaftszimmer) bin ich dann auch tatsächlich fündig geworden: Unser mit sehr viel Liebe ausgesuchter und anschließend festlich geschmückter Christbaum, aus eigenem (!) Waldbestand, mit einer idyllischen Krippe und der Hl. Familie im Hintergrund. – So „romantisch“ kann Weihnachten im Kloster sein!

Betrachtet man das Bild aber etwas genauer, wird man irgendwann zu der Überzeugung kommen, dass es an Weihnachten im Kloster wohl dann doch etwas „nüchtern und unsentimental“ zugehen wird, wahrscheinlich etwas „einfacher“ als in vielen Familien. - Einige „Details“ deuten anscheinend auch darauf hin, dass man sich auf Wesentliches und auf Wichtigeres zu konzentrieren scheint.

Und so denke ich an Weihnachten natürlich besonders auch an meine Familie und Freunde, besonders - gerade auch beim Betrachten des Christbaums - an diejenigen, denen es gesundheitlich nicht (mehr) so gut geht...".


Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich eigentlich um einen Auszug aus meinen "Weihnachtsgruß 2007", den ich bereits im vergangenen Jahr als Rundbrief verschickt habe. - Dieser Rundbrief (mitsamt der kurzen Bildbetrachtung) fand im Familien- und Bekanntekreis allgemein großen Anklang, weshalb ich ihn in meinem Klosterblog nochmals "für alle" veröffentlicht habe.

Besonders interessant ist es, dass ein humorvoller Mitbruder aus einem anderen deutschen Kloster die Idee in seinem diesjährigen Weihnachtsgruß aufgegriffen hat, so dass es in den nächsten Tagen an dieser Stelle eine Fortsetzung geben wird. - Freuen wir uns auf: "Romantische Weihnachten im Kloster" (Teil 2). - Die versprochene Opernkritik wird natürlich "nachgeliefert".