Mittwoch, 18. Februar 2026

Impuls zum Aschermittwoch : Die »Waffen« des Gebets, des Fastens und der Buße

Die Fastenzeit erinnert uns daran, daß das Leben des Christen ein ununterbrochener Kampf ist, in dem die »Waffen« des Gebets, des Fastens und der Buße eingesetzt werden. Das Böse, jede Form von Egoismus und Haß bekämpfen und sich selbst entsagen, um in Gott zu leben, das ist der aszetische Weg, den jeder Jünger Jesu zu gehen berufen ist – mit Demut und Geduld, mit Großmut und Beharrlichkeit. 

Die gehorsame Nachfolge des göttlichen Meisters macht die Christen zu Zeugen und Aposteln des Friedens. Wir könnten sagen, daß diese innere Haltung uns hilft, auch besser deutlich zu machen, was die christliche Antwort auf die Gewalt sein muß, die den Frieden in der Welt bedroht. Sicher nicht Rache, Haß, ebensowenig Flucht in einen falschen Spiritualismus. 

Die Antwort dessen, der Christus nachfolgt, ist vielmehr, den Weg zu gehen, den er gewählt hat, als er angesichts der Übel seiner Zeit und aller Zeiten entschlossen das Kreuz auf sich nahm und den längsten, aber wirksamsten Weg der Liebe ging. Auf seinen Spuren und mit ihm vereint müssen wir alle uns bemühen, dem Bösen mit dem Guten, der Lüge mit der Wahrheit, dem Haß mit der Liebe zu begegnen.

Aus: Benedikt XVI. - Predigt, 01. März 2006

Freitag, 13. Februar 2026

Aktuelle Tischlesung: Die Mozarts - Geschichte einer Familie von Michael Lemster

Der Aufstieg der Familie Mozart 
Die Geschichte der Mozarts beginnt nicht in Salzburg, sondern in einem kleinen Dorf bei Augsburg. Hier liegen die Wurzeln einer Familie, die der Menschheit ein großes Geschenk gemacht hat: drei Generationen an Musikern von europäischem Ruhm und den Pianisten, Organisten, Violinisten, Musikunternehmer und Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Michael Lemster erzählt in seinem Buch vom Aufstieg und Erlöschen der Mozarts, von ihren Anfängen im 15. Jahrhundert bis zum Tod der letzten Nachfahrin im Jahr 1965: 

 - Der Aufstieg der Familie Mozart: vom Bauern zum Handwerker zum Künstler und vom aufgeklärten Höfling zur bürgerlichen Existenz 

- Eine lebensprall erzählte Familiengeschichte, eingebunden in die Geschichte Europas 

- Der Stammbaum der Familie Mozart: Mozarts Vorfahren und seine Eltern Leopold und Anna Maria, Ehefrau Constanze Weber und Mozarts Söhne Franz Xaver und Carl Thomas Mozart 

 - Ein Leben für die Musik: die Compagnie Mozart, der Familienbetrieb des Leopold Mozart, und ihre Reisen durch Europa 

- Was Mozart inspirierte: von den ersten Kompositionen als Wunderkind, über künstlerische Krisen bis hin zur Veröffentlichung seiner Werke wider Willen durch Mozarts Ehefrau Constanze 

Die Mozarts – Familienbiografie und Panorama der europäischen Geschichte 
Die Mozarts, deren Aufstieg nach dem Dreißigjährigen Krieg begann, stehen für prägende Epochen der europäischen Geschichte. Kreativ und ehrgeizig meisterten sie die Herausforderungen ihrer Zeit. Die Biografien der Familienmitglieder sind reich an Höhepunkten und Krisen, Rätseln und Verwicklungen. War Leopold Mozart wirklich der unnachgiebige Zuchtmeister des kindlich-unbekümmerten Wolfgang? War das »Bäsle« die große, aber unmögliche Liebe des Komponisten? Und war Wolfgangs Frau Constanze der Ruin der Familie oder die Mutter ihres Nachruhms? 

Mit feinem Gespür für das Zeitkolorit wirft Michael Lemster in seinem Mozart-Buch ungewöhnliche Fragen auf und erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Familie, deren Geist vor allem in der klassischen Musik unsterblich wurde!

Samstag, 31. Januar 2026

„Liberale Theologie: aufgeklärt – oder geistlich leer?“

 

Wir schwanken beim Christentum häufig zwischen „alles erklären“ und „endlich wieder glauben können“. Die Lösung liegt nicht in plumper Naivität – und auch nicht im kalten Zerlegen. Wahrer Glaube entsteht aus Begegnung. Nicht ein „netter“ Moralkodex trägt uns, sondern Wahrheit, die ruft, heilt und aus der heraus ein neues Leben wächst. Glauben wirkt.

Donnerstag, 29. Januar 2026

Impuls: Das Licht der Welt sein (Mt 5,14)

Es kann vorkommen, dass ich, wenn ich arbeite, nicht in der Lage bin, meine Aufmerksamkeit ganz auf Gott zu richten – aber Gott verlangt das auch nicht von mir. Immerhin kann es jedoch mein Wunsch und Vorsatz sein, meine Arbeit mit Jesus und für Jesus zu tun. Das ist etwas Schönes, und das will Gott auch. Er möchte, dass unser Wollen und Wünschen sich auf ihn, auf unsere Familie, unsere Kinder, unsere Brüder und auf die Armen richten. 

Jeder von uns ist und bleibt nur ein kleines Werkzeug. Wenn du die Bestandteile eines Elektrogeräts anschaust, siehst du ein Gewirr von großen und kleinen, neuen und alten, teuren und billigen Drähten. Wenn kein Strom durch sie fließt, gibt es kein Licht. Diese Drähte sind du und ich. Der Strom ist Gott. Wir haben die Macht, den Strom durch uns fließen zu lassen, uns zur Verfügung zu stellen, dass er sich unser bedienen kann, ihn so das Licht der Welt erzeugen zu lassen – oder uns zu weigern, von ihm gebraucht zu werden und damit zuzulassen, dass die Finsternis sich ausbreitet. 

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

Donnerstag, 22. Januar 2026

Spuren ins Nirgendwo – Der Dirigent Carlos Kleiber

Carlos Kleiber war einer der legendären Dirigenten seiner Zeit, berühmt für seine seltenen, aber meisterhaften Interpretationen. Sein Repertoire war für einen bedeutenden Dirigenten ungewöhnlich klein; er konzentrierte sich auf wenige Sinfonien, Klavierkonzerte und Opern und verlangte ungewöhnlich lange Proben. Dennoch gelang es ihm, seinen Musikern Höchstleistungen abzuverlangen, weil er sie genauso sehr von der Musik begeisterte wie er selbst. 

Am 11. Juli 2004 setzte sich Carlos Kleiber in sein Auto und fuhr von München über die Alpen zu seinem Ferienhaus im abgelegenen slowenischen Dorf Konjsica. Dort schrieb er einen letzten Brief an einen Freund, in dem er sich von der Welt verabschiedete. Kurze Zeit später wurde der Dirigent, zunehmend von Krankheit und Leiden geplagt, tot aufgefunden. 

Der Dokumentarfilm „Spuren ins Nirgendwo – Der Dirigent Carlos Kleiber“ ist der erste Film, der sich der rätselhaften Persönlichkeit des Dirigenten widmet. Der Film folgt den Spuren von Kleibers letzter Reise und porträtiert anhand der Erinnerungen von Freunden und Weggefährten – darunter das erste und einzige Interview mit seiner Schwester Veronika Kleiber – einen Dirigenten, der für seine schwierige Persönlichkeit ebenso bekannt war wie für sein brillantes Werk. 

Eric Schulz’ Film enthält nicht nur eindrucksvolle Aufnahmen von Kleiber selbst, sondern auch äußerst aufschlussreiche Aussagen der genannten Freunde und Weggefährten. Mit Veronika Kleiber, Michael Gielen, Plácido Domingo, Brigitte Fassbaender, Otto Schenk, Alexander Werner, Manfred Honeck, Otto Staindl, Klaus König, Karl Friedrich Mess, Anne Kirchbach, Martha Scherer u. a.


Montag, 12. Januar 2026

Das Rebus Preisrätsel 2026

Das Preis-Rebus ist eigentlich eine alte Ottilianer Tradition, die auf diese Weise wieder "reanimiert" werden soll. Das Rätsel stammt aus den Beständen unserer Klosterbibliothek und wurde von P. Cyrillus Wehrmeister OSB erstmals 1931 im Ottilianer "Heidenkind-Kalender" veröffentlicht. Es ist vielleicht nicht so ganz einfach zu lösen, aber dafür gibt es dann auch einen sehr lesenswerten Buch-Preis zu gewinnen. (>> LINK ZUM BUCH-PREIS)

 - DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN - 

Bitte senden Sie die Lösung (Betreff: PREISRÄTSEL 2026) an: 
siegfried@ottilien.de 

Die Lösung sollte bis zum 10. Dezember 2026 zusammen mit Ihrer Postanschrift eingesandt werden. Sollten mehrere richtige Lösungen eingehen, entscheidet das Los. Mönche sind von der Teilnahme ausgeschlossen! Der Gewinner bekommt den Preis pünktlich zum Weihnachtsfest zugeschickt. 

Viel Glück! 
Ihr P. Siegfried Wewers OSB

Donnerstag, 8. Januar 2026

New York Times empfiehlt Bayreuth-Reise

Die renommierte "New York Times" empfiehlt jedes Jahr Reiseziele in aller Welt. Dieses Mal ist auch eine Stadt in Deutschland dabei: Bayreuth. Warum die Wagner-Stadt und nicht Berlin, München oder Hamburg? Das hat folgenden Grund. 

Bayreuth ist eine Reise wert, so das Urteil und die Empfehlung der renommierten US-Zeitung "New York Times". Gerade in diesem Jahr. Und das hat einen Grund: Die Stadt in Bayern zieht jedes Jahr im Sommer Wagner-Liebhaber aus aller Welt an. In diesem Jahr steht dazu ein besonderes Ereignis auf dem Plan: Die Bayreuther Festspiele zu Ehren Richard Wagners (1813 bis 1883) und seiner Musik feiern Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen. 

Und so schaffte es das 75.000-Einwohner-Städtchen in Oberfranken auf die Liste der "New York Times" – es ist die einzige deutsche Stadt unter den 52 Reise-Empfehlungen. Die Zeitung preist die Festspiele als "beispiellos" und weist darauf hin, dass Tickets weltweit unter Wagner- und Opern-Fans heiß begehrt sind. Andere Städte auf der Liste für 2026 sind etwa Warschau, Bangkok und die Karibik-Insel Saba.