Donnerstag, 22. Januar 2026
Spuren ins Nirgendwo – Der Dirigent Carlos Kleiber
Montag, 12. Januar 2026
Das Rebus Preisrätsel 2026
Donnerstag, 8. Januar 2026
New York Times empfiehlt Bayreuth-Reise
Mittwoch, 24. Dezember 2025
Der kleine Engel
Von Br. Andreas Lehmann OSB
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. (Lk 2:13f)
Es war einmal ein ganz junger Engel. Der durfte zum ersten Mal als Botschafter Gottes auf die Erde.
Mit der unendlich großen Zahl der anderen Engel verkündete er den Hirten die Ankunft des Kindes.
Das war sooo herrlich.
Dann zogen sie zur Krippe, um den Neugeborenen zu lobpreisen. Das war noch vieeel wunderbarer.
Aber dieser Tag war sehr anstrengend für den kleinen Engel – soviel Neues und so viele tolle Erlebnisse.
So fielen ihm immer mehr die Augen zu und plötzlich schlief er, während des schönsten Halleluja, ein.
Wie erschrak er, als er erwachte?
Es war ganz still. Die Hirten waren heimgekehrt und ebenso die Engel.
Der kleine Engel fühlte sich ganz einsam, denn unter den vielen Engeln hatte er nicht auf den Weg geachtet und wusste jetzt nicht, wie er zurückkehren könnte.
Aber als Engel hatte er gelernt, nie den Mut zu verlieren und immer zu vertrauen.
Also überlegte er sich:
„Ich werde immer in der Nähe des Herrn bleiben.
"Da werden sicherlich wieder mal Engel kommen, die Ihn besuchen und dann kann ich mit ihnen zurückkehren.“
Trotzdem war unser Engel sehr traurig, denn es könnte sehr lange dauern, bis das einmal geschehen würde.
Aber dann dachte er sich:
„Das arme Kind muss noch viel länger auf der Erde verweilen.“
Und das schenkte ihm ein wenig Trost.
Also ging er in den Stall. Josef und Maria schliefen glücklich und zufrieden.
Endlich war er dem Kind ganz nahe und konnte es nicht nur aus der hintersten Reihe aus weiter Entfernung ansehen.
Das Kind war ganz unruhig, denn ihm war das alles noch so fremd.
„Dem geht es wie mir.“
dachte sich der Engel und musste etwas lächeln.
Dann tat er das einzige was er tun konnte:
Er erzählte dem Kind vom Himmel, von der himmlischen Herrlichkeit, vom himmlischen Vater, vom Vater, der immer bei uns ist, auch wenn wir uns noch so weit von ihm entfernen.
Da erinnerte sich das Kind und strahlte vor Freude, denn es fühlte sich nun auf der Erde wie zu Hause.
Dann erklärte es dem kleinen Engel den Weg zurück und schlief friedlich und glücklich ein.
Sonntag, 21. Dezember 2025
Was ein Mönch so hört (14): Bond 25
Montag, 15. Dezember 2025
Was ein Mönch so hört (13): Das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach mit Ton Koopman
Samstag, 13. Dezember 2025
Traditionis custodes – eine Wunde, die weiter eitert
Donnerstag, 11. Dezember 2025
Was ein Mönch so hört (12): Missa solemnis K.139 "Waisenhaus-Messe" von W. A. Mozart
Mittwoch, 10. Dezember 2025
Papst Leo XIV. verzichtet auf Gebet in Blauer Moschee
Montag, 8. Dezember 2025
Was ein Mönch so hört (11): Motets von Karl Jenkins
Das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) - Was bleibt?
Sonntag, 7. Dezember 2025
Impuls zum 2. Adventssonntag

Samstag, 6. Dezember 2025
Die Adventsstraße
Von Br. Andreas Lehmann OSB
Eine Schar von Kindern marschierte, mit kräftigen Schritten, auf der Adventsstraße dahin. Schließlich wurden sie müde.
Da sahen sie eine Hütte und klopften an. Nach einem freundlichen: „Herein!“ öffneten sie die Tür.
Sie sahen einen alten weißhaarigen Mann vor dem Herd stehen, auf dem ein riesiger Kessel mit Kakao stand.
Er lud die Kinder ein, Platz zu nehmen und jeder bekam davon eine große Tasse voll. Der alte Mann stellte ihnen viele Fragen:
„Wohin des Weges?“ „Nach Weihnachten, natürlich.“
„Weshalb wollt ihr nach Weihnachten?“ „Weil es da so tolle Geschenke gibt.“
„Was bekommt ihr den alles geschenkt.“ Da folgte eine lange Aufzählung, von Teddybär bis zum modernsten Computer.
Der Alte schien enttäuscht.
„Was feiert ihr denn an Weihnachten?“ „Den Geburtstag von Jesus.“
„Aber müsste nicht Er dann die Geschenke bekommen?“ „So einem kleinen Kind kann man doch nichts schenken.“
„Seine Eltern haben ihm ALLES geschenkt, sonst könnte es ja nicht einmal leben.“ „Wir sind doch nicht seine Eltern.“
„Aber er hat 33 Jahre für euch gelebt. Da hatte er doch sicherlich Geburtstagswünsche.“
„Kann ja sein. Aber das ist doch schon so lange her. Woher sollen wir wissen, was er sich gewünscht hat?“
„Seinen größten Wunsch hat er aufgeschrieben und er ist uns bis heute überliefert.“
Neugierig starrten ihn die Kinder an. Er nahm eine Bibel, schlug sie auf und las ihnen vor:
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band,
das alles zusammenhält und vollkommen macht. (Kol 3,14)
Nachdenklich saßen die Kinder da.
Nach einer Weile verkündete ein mutiger Junge:
„Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, meine kleine Schwester nicht mehr ärgere.“
Daraufhin meldete sich ein Mädchen:
„Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, wenn mein Bruder wieder mal traurig ist und weint, ihn umarme und tröste.
Noch jemand:
„Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, meiner Mutter immer wieder mal helfe, wenn sie überarbeitet ist.“
Und dann noch:
„Lieber Jesus, ich schenke Dir, dass ich bis Weihnachten, meinem traurigen Nachbarn immer ein aufmunterndes Lächeln schenke,
wenn ich ihm begegne. “
Mit der Zeit fiel allen Kindern ein, was sie Jesus zu seinem Geburtstag schenken wollten.
Da war der alte Herr ganz glücklich und meinte:
„Ihr seid auf einem guten Weg.“
Freitag, 5. Dezember 2025
Die Sakramente - Priesterweihe - mit Prof. Ralph Weimann
Donnerstag, 4. Dezember 2025
Warum leuchtet der Stern so hell?
Von Br. Andreas Lehmann OSB
Es war einmal ein Großvater mit seiner Enkelin. Sie saßen vor dem Haus auf einer Bank und bewunderten den Sternenhimmel:
„Ui Opa, ist der schön. Aber warum sind manche Sterne so dunkel und andere so hell? Und schau, da hinten ist ein ganz heller."
Darauf meinte der Großvater stolz:
„Das ist mein Stern. Immer wenn ich einen Wunsch habe, dann binde ich ihn an diesen Stern und desto mehr Wünsche an so einem Stern angebunden sind, desto mehr leuchtet er.
Suche Dir doch auch einen Stern aus und sorge mit Deinen Wünschen dafür, dass er im Laufe Deines Lebens immer mehr leuchtet."
„Oh prima Opa, das werde ich machen."
„Und da ist noch was: Wenn ein Wunsch in Erfüllung geht, dann leuchtet der Stern besonders hell.
Deine Oma und ich haben uns einmal eine fröhliche und liebe Enkelin gewünscht und der Wunsch ging in Erfüllung. Seitdem leuchtet der Stern so hell."
„Wow, dann bin ich ja der Grund dafür, dass der Stern so hell leuchtet."
„Ja genau, oft wissen wir gar nicht was wir alles bewirken und welche Ausstrahlung wir haben."
Plötzlich wurden sie von der Mutter geweckt:
„Seid ihr wieder einmal bei euren Betrachtungen eingeschlafen? Es ist schon fast Morgen. Da schaut, der Morgenstern geht schon auf.“
„Oh Mama, der ist ja ganz hell. Wem gehört den der?“
„Das ist der Stern von Jesus. Sein Vater hat Ihm viele Wünsche erfüllt, wie Krankenheilungen, Bekehrungen und viel Geduld und Verständnis für Seine Mitmenschen.
Aber viele Wünsche von Jesus gingen damals noch nicht in Erfüllung.Jesus vertraut darauf, dass wir diese Wünsche erfüllen, damit Sein Stern noch heller strahlt und unsere Herzen erleuchten kann.“









